viernes, 12 de febrero de 2021

Rainer Maria Rilke y José María Valverde: La pantera

 


LA PANTERA

(París, Jardin des Plantes.)

 

Cansada del pasar de los barrotes,

Su mirada ya no retiene nada.

Es igual que si hubiera mil barrotes,

Y detrás de ellos no quedara mundo.

 

Su blando andar de fuertes pasos ágiles,

En círculos más cortos cada vez,

Es danza de una fuerza en torno a un centro

Donde, aturdido, se alza un gran deseo.

 

Sólo, a veces, se apartan las cortinas

De la pupila, sin ruido: una imagen

Cruza la tensa calma de sus miembros,

Y allá en su corazón deja de ser.

 

 

 RAINER MARIA RILKE 

Neue Gedichte (1907)

 

DER PANTHER

Im Jardin des Plantes, Paris.

 

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe

so müd geworden, daß er nichts mehr hält.

Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe

und hinter tausend Stäben keine Welt.

 

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,

der sich im allerkleinsten Kreise dreht,

ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,

in der betäubt ein großer Wille steht.

 

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille

sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,

geht durch der Glieder angespannte Stille -

und hört im Herzen auf zu sein.